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Die Auswahl astronomischer Photos zeigt meine ersten Versuche. Ein großer Nachteil ist und bleibt das relativ schlechte Seeing im Hamburger Umland. Dazu kommt eine enorme Aufhellung des Himmels durch Stadtbeleuchtung,
Kondensstreifen der Flugzeuge (Einflugschneise), Disco-Lichtwerfer usw. (Demo-Film). Demzufolge habe ich auf einen 16”-Reflektor auf einer teuren Nachführeinrichtung und
Astro-CCD-Kamera verzichtet. Die hier abgebildeten Ergebnisse sind mit einer Ausrüstung erstellt worden, die auch für das kleinere Portemonnaie erschwinglich ist. Als Kamera diente mir in den ersten Jahren eine unmodifizierte
Digital-Spiegelreflexkamera Canon EOS 300D, dann eine ebenfalls unmodifizierte Canon EOS 40D und aktuell eine Canon EOS 60Da. Für die Bearbeitung der Bilder verwende ich überwiegend DeepSkyStacker, Fitswork, Giotto und Adobe CameraRAW.
Alle Aufnahmen wurden mit einem 6” FH-Refraktor, einem 5” ED-Apochromaten und einem 8” Meade LX200ACF gemacht und nur motorisch nachgeführt. Auf eine visuelle Kontrolle und auf
Autoguiding wurde verzichtet. Bei den parallaktisch aufgestellten Refraktoren kann ich demzufolge 32 Sek. belichten, beim azimutal aufgestellten Meade muss ich nach 10 Sek. stoppen. Demzufolge setzen sich meine Deep-Sky-Bilder aus
bis zu über 800 Einzelbelichtungen zusammen. Hierbei erreiche ich Grenzhelligkeiten bis zu 19 mag.
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